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Diabetes in der Schwangerschaft

Der Schwangerschaftsdiabetes, auch als Gestationsdiabetes bezeichnet, ist eine erstmals in der Schwangerschaft diagnostizierte Blutzucker-Stofffwechselstörung. Bei den meisten Frauen ist die Störung nach der Geburt wieder verschwunden. Der Gestationsdiabetes zählt insgesamt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Risiko-faktoren sind: Übergewicht, eine erbliche Vorbelastung mit Diabetes mellitus, ein erhöhtes Geburtsgewicht (>4500g) in einer Vorschwangerschaft.  Ein Schwangerschaftsdiabetes kann jedoch auch ohne bekannte Risikofaktoren auftreten.

Die beste Methode, einen Schwangerschaftsdiabetes festzustellen, ist ein Zuckertest (Glukosebelastungs-test). Der Test, der im 6. oder 7. Schwangerschaftsmonat angeboten wird, überprüft, wie der Körper auf eine größere Menge Traubenzucker (Glukose) reagiert. Für die Mutter und das Baby bringt der Test keine Risiken mit sich.
Bei einem Schwangerschaftsdiabetes sind die Blutzuckerwerte erhöht. Damit nimmt das Risiko für bestimmte seltene Geburtskomplikationen etwas zu. Das Risiko kann aber meist schon durch eine Umstellung der Ernährung wieder normalisiert werden. Seltener ist eine Therapie mit Insulin nötig.
Wenn Schwangerschaftsdiabetes festgestellt wird, eröffnet dies die Möglichkeit, selbst etwas dagegen zu tun. Die weitaus meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben eine ansonsten normale Schwangerschaft und bringen ein gesundes Kind zur Welt.
Schwangerschaftsdiabetes bedeutet nicht, dass die Frau dauerhaft zuckerkrank ist.


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